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FEHLER BEIM IMMOBILIENVERKAUF

6 Tipps ums Fehler zu erkennen und zu vermeiden

Sicherlich wollen Sie den besten Preis für Ihre Immobilie erzielen und das in möglichst kurzer Zeit. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihren Verkauf von Anfang an richtig angehen. Es wäre ärgerlich, wenn Sie durch Unwissenheit oder Unerfahrenheit Fehler machen, die auch ein Profi nicht mehr korrigieren kann oder Sie dadurch eine Stange Geld verlieren. Auf dieser Seite erfahren Sie ein paar der häufigsten Fehler, welche Immobilieneigentümer begehen und wie Sie diese vermeiden.

Fehler 1: Man glaubt dem Makler, der den höchsten Preis verspricht
Ein Eigentümer wird häufig die Meinung von mehreren Maklern einholen, bevor er einen Verkaufspreis festlegt. In dieser Euphorie vergisst man leicht, dass es auch immer einen Käufer geben muss, der bereit ist, diesen Preis zu bezahlen. Nur zu leicht entscheidet sich ein Eigentümer für den Makler, der ihm den höchsten Preis zusagt. Dies ist der größte Fehler, den ein Eigentümer machen kann.

Fehler 2: Der Verkaufspreis wird nicht am Markt ausgerichtet
Dieses Vorgehen scheitert in der Regel. Dem Eigentümer steht es natürlich frei, einen beliebigen Preis festzusetzen, aber ob dieser auch bezahlt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dafür ist einzig und alleine der Markt verantwortlich, und den kann der Eigentümer leider nicht beeinflussen. Selbst wenn der Eigentümer einen gewissen Betrag haben muss, weil eine Folgefinanzierung davon abhängt, heißt das nicht, dass es auch Käufer gibt, die diesen bezahlen.

Fehler 3: An den Markt gehen, bevor die Immobilie dazu bereit ist
Viele Eigentümer wollen keine Zeit verlieren und gehen mit ihrer Immobilie sofort an den Markt, nachdem sie sich ent­schieden haben, ihre Immobilie zu verkaufen. Das Interesse an einer Immobilie ist dann am größten, wenn sie das erste Mal inseriert wird. Obwohl die Immobilie noch gar nicht zum Verkauf hergerichtet ist, finden die ersten Besichtigungen statt.

Fehler 4: Eigentümer verlassen sich auf Komplimente der Interessenten
Wenn Interessenten bei einer Besichtigung merken, dass die Immobilie für sie nicht in Frage kommt, verschweigen sie aus Höflichkeit ihre wahre Meinung. Stattdessen beglückwünschen sie die Eigentümer zu ihrer Immobilie und lassen sie in dem Glauben, dass die Immobilie in der engeren Auswahl ist. Das wirklich Fatale passiert im Anschluss: Die Eigentümer denken, dass sie viele heiße Eisen im Feuer haben und ihre Immobilie sehr bald zu einem guten Preis verkauft werden kann. Ernüchterung tritt ein, wenn sie auch nach Wochen und Monaten immer noch nicht beim Notar waren.

Fehler 5: Eigentümer bleiben nach Besichtigung nicht am Interessenten dran
Viele Eigentümer vertrauen darauf, dass sich die Interessenten nach der Besichtigung wieder melden, statt selbst aktiv nachzu­fragen. Dabei wissen erfahrene Eigentümer, wie wichtig gerade das Nachfassen und Dranbleiben an Interessenten ist. Gleichzeitig müssen sich Immobilieneigentümer bewusst machen, dass sie sich in einer Zwickmühle befinden. Zum Einen müssen sie dran bleiben, und zum Anderen dürfen sie nicht den Eindruck erwecken, dass sie unter Zeitdruck stehen, denn dies würde ihren Verkaufspreis unter gehörigen Druck bringen.

Fehler 6: Eigentümer sind emotional zu stark engagiert
Dies ist eine der größten Herausforderungen, die Immobilien­eigentümer bewältigen müssen. Machen Sie sich klar, dass Ihr Heim zu einer Ware wird, von dem Moment an, in dem Sie sich dazu entschlossen haben, es zu verkaufen. Das bedeutet, dass Sie die Ware zum Verkauf herrichten und sie auch als solche vermarkten müssen. Es spielt keine Rolle mehr, was Sie an der Immobilie gut finden oder wie Sie sie verändern würden; jetzt ist entscheidend, was der Markt für angebracht hält. Wenn Sie sich emotional zu stark mit den Verschönerungen identifizieren, die Sie über die Jahre erbracht haben, Interessenten diese aber nicht wertschätzen, dann setzen Sie den Verkaufserfolg leicht­fertig aufs Spiel.